Von Menslage ins Eismeer: Artländer Jünglinge auf holländischem Walfang (1760–1792)

Von Menslage ins Eismeer: Artländer Jünglinge auf holländischem Walfang (1760–1792)

Wenn wir an die Beziehungen zwischen dem Artland und der Republik der Vereinigten Niederlande im 18. Jahrhundert denken, bringen wir damit in erster Linie die saisonale Arbeitsmigration landwirtschaftlicher Arbeitskräfte in Verbindung: die sogenannten Hollandgänger. Jährlich zogen im Frühjahr hunderte junge Männer aus Kirchspielen wie Menslage, Badbergen, Ankum und Quakenbrück nach Westen, um auf den holländischen Wiesen als Grasmäher (Hofdicker) oder Torfstecher ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Es war ein straff organisiertes, zyklisches Muster, das tief in der sozialen und ökonomischen Struktur der Artländer Bäuerlichkeit verankert war.

Die Kirchenbücher des Kirchdorfs Menslage enthüllen jedoch ein paralleles, aber weit risikoreicheres Kapitel dieser Migrationsgeschichte. Zwischen den alltäglichen Eintragungen zu Getauften, Getrauten und Verstorbenen stoßen wir auf eine Reihe besonderer Vermerke im Sterbebuch. Es sind Todesnachrichten von Männern, die ihr Leben nicht auf der Esch oder in den Fachwerkfeuern des Artlandes ließen, sondern tausende Seemeilen weiter nördlich: auf den stürmischen Gewässern rund um Spitzbergen, in den tückischen Eisfeldern der Davisstraße zwischen Grönland und Kanada oder in den dampfenden, nach Tran stinkenden Siedereien nordholländischer Städte wie De Rijp.

Diese Quellen belegen, dass der Schritt vom Landarbeiter zum Seemann für Artländer Jünglinge überraschend klein sein konnte. Lokale Netzwerke in Amsterdam und der Zaan-Region führten sie von den holländischen Kaimauern auf direktem Weg an Deck der Walfangflotte. Was trieb diese Männer in die Arktis? Wie sah ihre Arbeit aus? Und wie verarbeitete die Heimatgemeinde im Artland den Verlust von Söhnen, deren Leichname nur selten auf die heimatliche Scholle zurückkehrten?

Der Rahmen: Der holländische Walfang im 18. Jahrhundert

Um das Schicksal der Artländer Walfänger zu verstehen, ist es notwendig, die Logistik und Dynamik des niederländischen Walfangs (Groenlandsvaart) im 18. Jahrhundert zu rekonstruieren. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts hatte der niederländische Walfang seinen absoluten Höhepunkt zwar bereits überschritten, stellte jedoch nach wie vor eine umfangreiche und spezialisierte Industrie dar, in der große Kapitalbeträge und tausende Seeleute bewegt wurden.

 

Fanggebiete: Grönland und Davisstraße

Der Walfang kannte im 18. Jahrhundert zwei Hauptfanggebiete:

  • Grönland (Kleine Noord): Dies umfasste die Meere rund um die Insel Spitzbergen und die Ostküste Grönlands. Es war das älteste und vertrauteste Fanggebiet.

  • Die Davisstraße (Grote Noord): Dieses Seegebiet zwischen der Westküste Grönlands und der kanadischen Baffininsel wurde ab den 1710er Jahren intensiv von den Niederländern befahren. Die Reise in die Davisstraße war länger, beschwerlicher und erforderte größere Schiffe, allerdings waren die Chancen auf reiche Fänge des Grönlandwals (Balaena mysticetus) dort in der Regel höher.

 

Der jährliche Zyklus

Der Walfang war ein extrem saisonales Geschäft. Die Schiffe — vornehmlich schwer gebaute Fleuten und Huker, die dem Druck des Treibeises standhalten konnten — liefen im April oder Anfang Mai aus den Heimathäfen am IJ (Amsterdam) oder aus der Zaan-Region aus. Von der Reede von Texel aus überquerte die Flotte in Konvois die Nordsee.

Die eigentliche Jagd fand im nordischen Sommer statt, von Mai bis Anfang August. Sobald die Schiffe Mitte August oder September in die niederländischen Gewässer zurückkehrten, wurde die Ladung gelöscht und die Mannschaft abgeheuert. Dieses Saisonmuster fügte sich nahtlos in den Rhythmus der landwirtschaftlichen Arbeiten in Deutschland ein. Viele Deutsche, die als Landarbeiter nach Holland kamen, sahen im Walfang die Chance, in nur vier bis fünf Monaten ein erheblich größeres Kapital zu erwirtschaften, als dies an Land möglich gewesen wäre.

Von der Esch an die Kaimauer: Die Route über Holland

Wie gelangten junge Männer aus ländlichen Bauerschaften wie Bottorf, Renslage oder Herbergen auf einen Walfänger? Der Schlüssel lag in den etablierten Migrationsnetzwerken in die nordholländischen Städte und die Zaan-Region.

Wenn die Artländer Saisonarbeiter im Frühjahr nach Holland zogen, ließen sich viele in den Städten nördlich des IJ nieder. Zaandam, Jisp, De Rijp, Wormerveer und Buiksloot waren nicht nur Zentren des Schiffbaus und der verarbeitenden Industrie, sondern auch Orte, an denen Reedereien und „Seelenverkäufer“ (Arbeitsvermittler) aktiv waren.

Ein junger Mann aus dem Artland, der in Amsterdam oder De Rijp ankam und mit zu niedrigen Löhnen in der Landwirtschaft konfrontiert wurde, konnte durch die von den Walfangreedereien gebotenen Vorschüsse verlockt werden. Die Mannschaft eines Walfängers bestand zu einem erheblichen Teil aus ungeschulten Kräften (Matrosen und Verdeelgangers), die für die schwere Handarbeit eingesetzt wurden: das Rudern der Sloopen, das Hieven der Anker sowie das Flößen (Abstreifen) und Einpökeln des Walfetts an Bord.

Mikrohistorie: Die Opfer aus dem Sterbebuch von Menslage

Die Eintragungen im Totenregister von Menslage bieten ein eindringliches Bild des menschlichen Tributs, den dieser Zweig der Seefahrt forderte. Hinter jeder nüchternen lateinischen und deutschen Formulierung des Pfarrers verbirgt sich ein persönliches Drama.

 

Hermann Meese (1762) – Das Risiko der langen Reise

Buiksloot 8 Augustus 1762: Prodeo, dito, meede een lijk van een schip N.N. op’t kerhoff fl. 2:–:–

Menslage 21 September 1762 (Verläutet): Verleutet Hermann Meese, P. Hermann Meese, M. Anna Margaretha Thies, alt 26 Jahr weniger 6 Wochen, dieser ist auf der reise aus der Strasse David nach Holland gestorben und im Jul: a.c. zu Bucslot begraben.

Hermann Meese, ein junger Mann von nicht einmal 26 Jahren, starb im Juli 1762 an Bord eines Schiffes, das aus der Davisstraße zurückkehrte. Dass er in Buiksloot begraben wurde, ist bezeichnend. Buiksloot, an der Nordseite des IJ gegenüber von Amsterdam gelegen, war ein wichtiger Anlegeplatz für Schiffe, die auf das Leichtern oder das Einlaufen in den Amsterdamer Hafen warteten. Meese überlebte die gefährliche Jagd im Eismeer, erlag jedoch auf der Rückreise — wahrscheinlich an Skorbut oder einer ansteckenden Infektionskrankheit — kurz bevor er wieder festen Boden betreten konnte.

 

Gerdt Henrich Pesemann (1762) – Sterben in Sichtweite der Küste

Menslage 5 September 1762 (Verläutet): Verleutet Gerdt Henrich Pesemann, P. Johann Gerdt Pesemann, M. Anna Elsabein Thies, alt 26 Jahr weniger 8 Wochen, dieser ist in Julio auf einen Schiffe auf der reise nach Hause von Grönland gestorben und zu Texel begraben.

Nur zwei Wochen vor dem Geläut für Hermann Meese wurde in Menslage die Kirchenglocke für Gerdt Henrich Pesemann geläutet. Pesemann war exakt genauso alt wie Meese (26 Jahre minus 8 Wochen) und fuhr in derselben Saison, allerdings in das Fanggebiet rund um Spitzbergen („Grönland“). Auch er starb im Juli auf der Heimreise. Sein Schiff erreichte die Reede von Texel — den traditionellen Anlaufpunkt für die holländische Handels- und Walfangflotte. Pesemann wurde auf Texel begraben. Dass zwei gleichaltrige junge Männer aus derselben Pfarrei in derselben Saison auf der Rückreise erlagen, verdeutlicht die kräftezehrenden Bedingungen, denen die Mannschaften am Ende einer arktischen Kampagne ausgesetzt waren.

Gerd Hermann Buchmann (1768) – Drama während der Jagd

Menslage 21 August 1768 (Verläutet): Verleutet Gerd Hermann Buchmann, P. Johann Friderich Buchmann, M. Adelheit Lindemanns, in conjugio mit Catharina Adelheit Köhnes gelebet 6 Monath und gezeuget 1 Sohn, nach seinen Tode gebohren, alt 30 Jahr, dieser ist den 15 Mai a.c. in der Strasse David mit rizem Schiffer Kahn, durch einen Wallfisch um geschlagen und ertruncken.

Der Eintrag zu Gerd Hermann Buchmann aus dem Jahr 1768 gehört zu den detailliertesten und tragischsten des Registers. Buchmann war 30 Jahre alt und erst seit sechs Monaten mit Catharina Adelheit Köhnes verheiratet. Er ließ sie in schwangerem Zustand im Artland zurück, als er im Frühjahr 1768 in die Davisstraße aufbrach.

Am 15. Mai 1768 — früh in der Fangsaison — schlug das Schicksal zu. Buchmann befand sich in einem kleinen Boot (Kahn), um einen Wal zu harpunieren oder zu verfolgen. Das getroffene Tier schlug aus oder tauchte ab, wodurch das Boot kenterte. Buchmann ertrank im Eiswasser der Davisstraße. Im eiskalten Wasser betrug die Überlebenszeit bei einem solchen Unfall nur wenige Minuten. Sein Sohn wurde erst nach seinem Tod geboren. Dieser Fall zeigt, wie die Entscheidung, für eine einzige Saison zur See zu gehen, eine junge Familie im Artland entwurzelte.

 

Johann Gerhard Bremerkampf (1785) – Begraben im arktischen Permafrost

Menslage 28 August (Verläutet): Verleutet, Johann Gerhard, P. Johann Gerd Bremerkampf, M. Anna Middelkampfs, alt 23 Jahr 6 Monath 2 Tage, obiit den 6ten Junii in Grönland auf den Schiffe an einer 8 tägigen Brustkrankheit und in der Demadeline Baj Christlich begraben.

Johann Gerhard Bremerkampf starb im Alter von 23 Jahren am 6. Juni 1785 an Bord seines Schiffes an einer akuten Lungenentzündung oder Brustfellentzündung (Brustkrankheit). Da sich das Schiff nahe der Küste befand, wurde er nicht über Bord gegeben, sondern an Land gebracht (Gravnaset).

Der Ortsname Demadeline Baj ist eine deutsche Verballhornung eines bekannten Ankerplatzes an der Küste Grönlands (womöglich die Disko-Bucht oder eine lokale dänisch/niederländische Bezeichnung wie Madalena Bay). Der Vorfall zeigt, dass Kapitäne, wenn sich die Gelegenheit bot, ein christliches Begräbnis an Land Seebestattungen vorzogen.

 

Friederich Wilhelm Bergfeld (1792) – Drei Monate auf See konserviert

Buiksloot 3 september 1792: Prodeo, Een Lijk van het schip van commandr. Gerrit Kooning, gen.t. Fredrik Wilhelm Bergvelt op’t Kerkhof  20 Legersten fl. 3:–:– 

Menslage 23 September 1792 (Verläutet): Verleutet und Personalien im Kirchen abgelesen, Friederich Wilhelm, P. Johann Werneke Bergfeld, M. Helena Maria Elsabein Bodemann, alt 22 Jahr 7 Monath 3 Weeks. Dieser ist den 9ten Junii a.c. auf einen Schiffe in der Strasse David an einer 5 tägigen hietzigen Krankheit verstorben und den 2ten Sept. a.c. zu Buxschlot bei Amsterdam Bürgerlich begraben.

Friederich Wilhelm Bergfeld starb am 9. Juni 1792 in der Davisstraße an einem akuten Fieber (hietzige Krankheit). Das Bemerkenswerte an dieser Eintragung ist der Zeitablauf: Bergfeld verstarb am 9. Juni, wurde jedoch erst am 2. September — fast drei Monate später — in Buiksloot (Buxschlot) beigesetzt.

Das bedeutet, dass das Schiff den verstorbenen Seemann nicht über Bord geworfen, sondern seinen Leichnam während des gesamten nordischen Sommers und der Rückreise an Bord konserviert hat. Im arktischen Klima, kombiniert mit der Lagerung in kühlen Räumen oder Pökelfässern des Schiffes, war dies technisch möglich. Es zeugt von bemerkenswerten Anstrengungen, die unternommen wurden, um einem Mannschaftsmitglied ein bürgerliches Begräbnis auf holländischem Boden zu ermöglichen.

Die verarbeitende Industrie: Johann Diederich Esselmann in De Rijp (1781)

Nicht alle Artländer, die im Walfang landeten, fuhren tatsächlich ins Eismeer aus. Die Waljagd erforderte eine umfangreiche industrielle Infrastruktur an Land, und auch dort finden wir Bewohner aus dem Artland wieder.

Ende des Sommers 1781 taucht im Register von Menslage eine bemerkenswerte notierung um den 16-jährigen Johann Diederich Esselmann auf:

De Rijp 2 August 1781: Dirk …: Knegt van de liemenij [Fischleimkocherei] van Jb. Eenhoorn, alhier overleeden, nihil.

Menslage 7 Septemner 1781: Verleutet, Johann Diederich, P. Johann Bernd Esselmann, M. Anna Margaretha Bruns, alt 16 Jahr 8 Monath, obiit den 30ten Julii in der Niep in Holland, den 3ten Aug. Bürgerlich daselbst begraben, an hietzigen Krankheit die 15 Tage angehalten.

Der industrielle Kontext von De Rijp

De Rijp (in der Niep) war im 18. Jahrhundert eines der wichtigsten Zentren der niederländischen Walverarbeitung. Wenn die Schiffe im August die Häfen anliefen, wurde die Speckschicht (Blubber) der Wale in kleinere Wasserfahrzeuge umgeladen und ins Landesinnere transportiert. Rund um Dörfer wie De Rijp und Jisp standen dutzende Transiedereien und Fischleimkochereien (Liemenijen).

In diesen Anlagen wurde das Walfett in großen Kupferkesseln zu Tran verkocht, der als Lampenöl sowie als Rohstoff für Seife und Schmiermittel genutzt wurde. Aus den Nebenprodukten, darunter Knorpel und Organe von Walen und Großfischen, wurde Fischleim gewonnen. Dieser Kochprozess verursachte extremen Gestank und barg schwere gesundheitliche Risiken. Die Arbeiter schufteten in kontinuierlichem Dampf, Rauch und chemischen Gasen.

Johann Diederich Esselmann war erst 16 Jahre alt, als er als Knecht in der Liemenij des bekannten Unternehmers Jacob Eenhoorn in De Rijp arbeitete. Nach einem 15-tägigen Krankenlager an akuter Fieberkrankheit (hietzige Krankheit) erlag der Junge dem Leiden. Die kombinierten Quellen zeigen, wie der industrielle Zweig des Walfangs junge Migranten aus dem Artland anzog, sie jedoch mindestens ebenso großen Gesundheitsgefahren aussetzte wie die Seeleute auf dem Arktischen Ozean.

Sozioökonomische und kulturelle Auswirkungen auf das Artland

Der Fund dieser Reihe von Walfängern in den Menslager Kirchenbüchern wirft die Frage auf, welche Auswirkungen diese Form der Migration auf die Heimatgemeinde im Artland hatte.

 

Die Rolle des Verläutens

In einer Dorfgemeinschaft, in der die Leichname verstorbener Mitbürger gewöhnlich auf dem örtlichen Kirchhof bestattet wurden, stellte der Tod auf See ein kulturelles und religiöses Problem dar. Das Ritual des Verläutens (das offizielle Läuten der Kirchenglocken nach Bekanntwerden des Todesfalls) erfüllte eine entscheidende Funktion.

Das Läuten der Glocken und das Verlesen der Personalien (des Lebenslaufs und der Todesumstände) von der Kanzel markierten das offizielle Ende des Lebens des abwesenden Gemeindemitglieds. Es bot der Familie im Artland die Möglichkeit, einen Trauerprozess zu durchlaufen — selbst wenn der Leichnam tausende Kilometer entfernt im Eis Grönlands, auf Texel oder in der Poldererde von Buiksloot ruhte.


Ökonomische Triebfedern

Die Entscheidung für den Walfang war primär von ökonomischen Motiven getrieben. Obwohl die Risiken extrem hoch waren — wie die Register von Menslage überdeutlich belegen —, lagen die potenziellen Verdienste über Handgelder, Parten (Anteil am Tranertrag) und Gefahrenzulagen höher als die regulären Tageslöhne in der Landwirtschaft. Für junge Männer aus den Schichten der Kötter, Heuerlinge oder nachgeborenen Bauernsöhne ohne Aussicht auf eine eigene Hofstelle bot der Walfang eine Möglichkeit, in kurzer Zeit ein Startkapital zu erwirtschaften.

Fazit

Die Kirchenbücher von Menslage bieten einen einzigartigen und eindringlichen Einblick in die Reichweite der Artländer Arbeitsmigration im 18. Jahrhundert. Die maritime Migration in die holländische Walfangflotte bildete einen kleinen, aber hochgradig risikoreichen Zweig der Hollandgängerei.

Den jungen Männern aus dem Artland bot der Walfang die Chance auf einen schnellen Verdienst, doch der Preis war hoch. Ob Ertrinken bei der Jagd in der Davisstraße, akute Krankheiten auf der eiskalten Rückreise nach Texel oder kräftezehrende Schufterei in den rauchenden Transiedereien von De Rijp: Die Eintragungen im Sterbebuch stehen als dauerhaftes Denkmal für jene Artländer, die ihr Glück an den entferntesten Grenzen der Wirtschaft des 18. Jahrhunderts suchten.

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Derzeitiger Datenumfang: 232.330 Einträge

  • Tauf-, Heirats- und Sterberegister (THS) Menslage (1694–1799). Transkriptionen erstellt von J.G. Voortman. Die vollständigen Transkriptionsdateien stehen auf der Übersichtsseite der Transkriptionen zur Verfügung.
  • Stadsarchief Amsterdam, dtb Buiksloot, toegang 5423.

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Diese historische Seekarte der Davisstraße (Grote Noord) von Gerard van Keulen (Amsterdam, ca. 1720) zeigt das Fanggebiet zwischen Westgrönland und der Baffininsel. Hier verunglückten mehrere Männer aus dem Kirchspiel Menslage, darunter Gerd Hermann Buchmann im Jahr 1768. Quelle/Original: Bibliothèque nationale de France, Département Cartes et plans, Signatur GE C-8558.
Detail eines Gemäldes von Geurt van Beest (1772). Es zeigt das Walfangschiff Zaandam bei der Jagd im Eismeer. Solche dreimastigen Grönlandfahrer bildeten das Rückgrat der niederländischen Fangflotte, auf der auch zahlreiche Saisonarbeiter aus dem Artland als Matrosen und Harpuniere heuerten. Quelle/Original: Rijksmuseum Amsterdam, Inventarnummer SK-A-4065 (Public Domain).
Historische Gräberfeld auf Gravneset im Magdalenefjord (Spitzbergen). Foto: Bjoertvedt, CC BY-SA 3.0 NO, via Wikimedia Commons.
  • De Jong, C. (1972–1978). Geschiedenis van de oude Nederlandse walvisvaart (3 Bde.). Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens & Co. 
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  • Lucassen, J. (1987). Migrant labour in Europe, 1600–1900: The drift to the North Sea (D. A. Bloch, Übers.). Croom Helm. 
  • Maritiem Portal Nederland. (o. D.). Onderzoeksgids Walvisvaart. Abgerufen am 7. September 2026 von https://www.maritiemportal.nl