Grenzenloser Handel: Eine Veghelsche „Buetinge“ im Herzen Europas (1545)

Grenzenloser Handel: Eine Veghelsche „Buetinge“ im Herzen Europas (1545)

Im Sommer 1545, ein Jahr, in dem sich der Staub der Geldrischen Kriege gerade erst gelegt hatte, fand in Veghel ein juristisches Tauziehen statt, das die Dimensionen des frühneuzeitlichen Handels messerscharf offenlegt. Am 27. Juli jenes Jahres erschien Joris Hanrick Joris, der lokale „Vorster“ (Gerichtsdiener), vor den Schöffen von Veghel. Sein Bericht über einen gescheiterten Tausch von Hopfen gegen Wolle führt uns von den Brabanter Sandböden zu den reichen Bauernhöfen des Artlands in Deutschland.